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Was ist eigentlich drin, im Tee?



Ob schwarz, weiß oder grün oder schwarz, gesund sind sie alle, wenn auch mit unterschiedlichen Ausprägungen.
Auch haben Teeblätter nicht sehr viel andere Inhaltsstoffe als vielen anderen Pflanzen.
Teeblätter enthalten aber neben den üblichen Bestandteilen wie Protein (Eiweiß), Kohlenhydrat und Fett Inhaltsstoffe, die ihm seine Einzigartigkeit verleihen.

Wichtige Inhaltsstoffe der Teeblätter (Anteile an der Trockenmasse)

Koffein                                     3    –    5 %

Flavonoide                              20   –   30 %

Aminosäuren                           1    –    4%

Vitamine                                 0,6 –    1 %

Wasserlösliche Mineralien     2    –    4%




Koffein, auch häufig auch als Teein oder Tein oder Thein bezeichnet, ist durch sine anregende Wirkung auf das Zentralnervensystem wohl der Hauptrund Tee und Kaffee zu konsumieren.
Chemisch gesehen sind Koffein und Teein identisch. Es gehört zu den Methylxanthinen und ist leicht wasserlöslich und farb- und geruchlos.
Der im Handel erhältliche Schwarztee und Grüntee enthält mit 3-5 % mehr Koffein als Röstkaffee (1 - 1,5 %). Dass die Angaben für Kaffee bis das 8fache höher liegen, liegt daran, dass für eine Tasse Kaffee viel mehr Trockenmasse verwendet wird. Die Prozentangaben von Koffein beziehen sich immer auf die Trockenmasse.

Wir möchten ihnen hier einen kurzen Auszug aus test.de von Stiftung Warentest vom 06.08.2003 aufzeigen. Die folgenden Getränke enthalten auf 100ml/g gerechnet ca. folgenden Koffeingehalt in mg:

Espresso                      110mg

Filterkaffee                      80mg

ungefilterter Kaffee           85mg

Instantkaffee                   65mg 

Mokka                           95mg 

Tee                                35mg

Cola                               25mg

Kakao                              3mg

Milchschokolade             15mg

Zartbitterschokolade        45mg

Energydrink                    15mg

Schokokuchen                25mg



Darf´s noch ein bisschen Pharmakologie sein? Nach 15-45 Minuten erreicht der Koffeinspiegel im Blut das Maximum, seine Halbwertzeit beträgt etwa 5 Stunden beim Erwachsenen. Hierbei muss aber bedacht wurden: Schwangere und Kinder bauen Koffein wesentlich langsamer ab!
2 - 4 Tassen Tee führen zu einer Beeinflussung der Grundfunktionen, die Motorik ist gesteigert, das psychische Tempo beschleunigt,  Lernprozesse erleichtert. Die Wirkung ist hierbei natürlich abhängig von der Gewöhnung und tritt bei starken Kaffe- und Teetrinkern schwächer auf.
Wundert es jetzt, dass Koffein auf der Dopingmittel-Liste steht?
Eine vielleicht interessantere Wirkung des Koffeins ist die auch therapeutisch ausgenutzte Wirkung der Schmerzlinderung. So ist es ein Wirkstoff in gängigen Schmerztabletten.
Die Meinung, dass Tee- oder Kaffeekonsum zu vermehrtem Harndrang führt als das Trinken einer gleichen Menge Wasser ist mittlerweile widerlegt worden.
Nebenwirkungen und Toxizität des Koffeins sind sehr gering. Die für Mensch tödliche Dosis liegt bei über 200 mg / Kilogramm Körpergewicht.






Flavonoide? Hört und liest man ständig, aber was sind Flavonoide und was bewirken sie?

Der Name Flavonoide kommt vom lateinischen Flavus = gelb. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen (Polyphenolen). Etwa 20 - 30% der Trockenmasse der Teeblätter machen die Flavonoide aus.
Die Hauptvertreter sind Catechine, sie wiederum machen etwa 70 % der Flavonoide aus. Auf diese Catechine lassen sich die meisten gesundheitsfördernden Wirkungen des Tees zurückführen.
Flsvonoide werden fälschlicherweise oft auch als Tannine bezeichnet.
Tannine sind eine toxische hochmolekulare Verbindung. Sie kommen hautsächlich in der Baumrinde vor und  haben hier die Funktion die Bäume vor Fressfeinden zu schützen.
Durch die Oxidierung = Fermentation der Catechine bei der Herstellung von Schwarztee entstehen zuerst Theaflavine (gelb), die durch Polymerisation die für den Schwarztee typischen roten Farbstoffe Thearubigine bilden. Ein Großteil der anti-oxidativen Wirkung der Flavonoide geht dadurch verloren.
Vom Geschmack her gehören die Flvonoide zu den Bittermachern des Tees und haben durch ihre Zusammensetzung einen wichtigen Einfluss auf die Farbe des Aufgusses.

Besonders die im Grünen Tee enthaltenen Gruppe der Catechine, das „Epigallo-Cathechin-3-O-gallat“, abgekürzt EGCG  ist die wohl  interessanteste Wirkstoffgruppe. Als Radikalenfänger hält sie Schadstoffe von den Zellen fern.  EGCG schützt 100 mal stärker vor freien Radikalen als Vitamin C  sowie 25 mal stärker als Vitamin E.
Also eine bisher allem bekannten überlegene Waffe gegen das Altern?

Oder zusammenfassend gesagt:
Flavonoide und deren enthaltnen Gruppen  bestimmen Geschmack, den Geruch und das Aussehen pflanzlicher Lebensmittel.
Sie schützen vor Entzündungen und Infektionen, sie steigern unsere  Immunabwehr,
Im Reagenzglas konnten den Polyphenolen  arzneimittelähnliche Wirkungen nachgewiesen werden. Bleibt noch zu erforschen, ob sie im menschlichen Körper die gleichen Wirkungen wie im Reagenzglas ausüben.



 
Auf dem Markt sind Kapseln mit Grüntee-Extrakt erhältlich.
Die Inhaltsstoffe dieser Kapseln weichen nur unwesentlich von denen  in einem Teeaufguss ab. Da sie sehr konzentriert sind entspricht eine Kapsel meistens dem Catechin-Gehalt von 2 - 3 Tassen Grüntee.
Lassen Sie Vorsicht walten! Trotz ihrer gesundheitsfördernden Wirkung, in zu hohen Konzentrationen können Catechine auch giftig sein.

 
Aminosäuren sind eine weitere Gruppe der wichtigen Inhaltsstoffe. Sie machen 1-4% der Trockenmasse der Teeblätter aus. Sie sind für den angenehmen und frischen Geschmack des Tees von entscheidender Bedeutung.
Mehr als 50 % des Aminosäure-Anteil der Teeblätter bei hochqualitativem Grüntee entfällt auf das L-Theanin, einem Abkömmling des Glutamins. Das ausschließlich in der Teepflanze vorkommende  Theanin wirkt dem Koffein entgegen. Es beruhigt im Gegensatz zu Koffein das Zentralnervensystem. Zusammen mit den anderen Aminosäuren schmeckt Rheanin süßlich und schwächt den bitteren Geschmack der Catechine ab.





Die in Teeblättern enthalten Vitamine sind in ihrer Menge meist so niedrig dass man eine Unmenge an Tee trinken müsste um den täglichen Bedarf zu decken.
Ausnahme ist das Vitamin C, die Ascorbinsäure. Bis zu 0,5% der Trockenmasse kann bei hochqualitativen Grüntees das  Vitamin C ausmachen.
Bedingt durch sein Herstellungsverfahren enthält der Schwarztee weit weniger Vitamin C und sonstige Vitamine als der Grüntee.
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Fünf Tassen grüner Tee decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Provitamin A sowie den Vitaminen C und E.






Von den Mineralien ist vor allen das im Tee enthaltene Fluor von praktischer Bedeutung. Der Gehalt an wasserlöslichem Fluor in einer Tasse Tee deckt 10 - 15% des Tagesbedarfs an Fluor das  zum Schutz der Zähne vor Karies notwendig ist.





Die ätherischen Öle des grünen Tees entfalten sich am besten bei einer Wassertemperatur von 60° bis 70°. Sie unterstützen seine ausgleichende Wirkung auf die Psyche, bewirken die wohltuende Mischung von Wachsein und Entspannung.



 

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